Heureka…
Heureka ist griechisch und heißt: “Ich hab’s (gefunden)”.
Der Ausruf ist nach einer von Plutarch und Vitruv überlieferten Anekdote berühmt geworden, der zufolge Archimedes unbekleidet und laut “Heureka!” rufend durch die Stadt gelaufen sein soll, nachdem er in der Badewanne das nach ihm benannte Archimedische Prinzip entdeckt hatte. Seitdem ist “Heureka!” ein freudiger Ausruf nach gelungener Lösung einer schweren Aufgabe.
Die Mitarbeiter sollen sicher nicht nackt durch die Firma laufen und “Hurra!” schreien, aber ein bisschen von dieser Begeisterung täte mancher alteingesessenen KMU-Unternehmung gut. Raus mit dem Staub und frische Ideen herein!
Ein Ideenmanagement, ein Ideenmanager und ein Belohnungssystem für alle Mitarbeiter ist der richtige Ansatz. Die Konzerne tun dies schon lang und haben den besten Erfolg damit. Wo bleibt also der Mittelstand?
Business-Intelligence (BI)
Der Begriff Business Intelligence (engl. etwa Geschäftsanalytik Abk. BI) wurde Anfang bis Mitte der 1990er Jahre populär und bezeichnet Verfahren und Prozesse zur systematischen Analyse (Sammlung, Auswertung und Darstellung) von Daten in elektronischer Form. Ziel ist die Gewinnung von Erkenntnissen, die in Hinsicht auf die Unternehmensziele bessere operative oder strategische Entscheidungen ermöglichen. Dies geschieht mit Hilfe analytischer Konzepte und IT-Systeme, die Daten über das eigene Unternehmen, die Mitbewerber oder Marktentwicklung im Hinblick auf den gewünschten Erkenntnisgewinn auswerten. Mit den gewonnenen Erkenntnissen können Unternehmen ihre Geschäftsabläufe, Kunden- und Lieferantenbeziehungen profitabler machen, Kosten senken, Risiken minimieren und die Wertschöpfung vergrößern. Der Begriff wird dem Fachgebiet der Wirtschaftsinformatik zugerechnet.
Im Oktober 1958 erschien der Beitrag „A Business Intelligence System“ von Hans Peter Luhn im IBM Journal, mit hoher Wahrscheinlichkeit die Geburtsstunde des Begriffes „Business Intelligence“. Ab 1989 machte sich Howard Dresner, ein Analyst der Gartner Group den Begriff zu eigen. Er schuf später auch den weiterführenden Begriff Business-Performance-Management.
Der englische Ausdruck „intelligence“ bedeutet in diesem Kontext nicht „Intelligenz“, sondern die aus dem Sammeln und Aufbereiten erworbener Informationen gewonnenen Erkenntnisse. Das entspricht der Bedeutung von Intelligence im Namen des amerikanischen Geheimdienstes, der CIA Central Intelligence Agency. Business bedeutet Geschäft im weiteren Sinne als Gesamtheit aller unternehmensinternen und -externen wirtschaftlichen Subjekte und Vorgänge, die für das eigene Unternehmen relevant sind.
Customer Relationship Management (CRM)
“Kundenbeziehungsmanagement (engl. customer relationship management, CRM) bezeichnet die Verwaltung von Kundenbeziehungen.
Kundenansprachen und Kundenbindungen nehmen einen immer höheren Stellenwert ein. Daher werden sämtliche Daten von Kunden und alle Transaktionen mit diesen Kunden in Datenbanken gespeichert. Diese Daten werden integriert und aufbereitet, so dass im Unternehmen an jeder Stelle diese Daten in der passenden Zusammenstellung zur Verfügung stehen.
Im Gegensatz zum CRM beschäftigt sich das Partner-Relationship-Management (PRM) mit den Geschäftspartnern eines Unternehmens.”
Data-Warehouse
“Ein Data-Warehouse bzw. Datenlager ist eine zentrale Datensammlung (meist eine Datenbank), deren Inhalt sich aus Daten unterschiedlicher Quellen zusammensetzt. Die Daten werden von den Datenquellen in das Data-Warehouse geladen und dort vor allem für die Datenanalyse und zur betriebswirtschaftlichen Entscheidungshilfe in Unternehmen langfristig gespeichert. Der Begriff stammt aus dem Informationsmanagement in der Betriebswirtschaft. Ein Data-Warehouse dient der Informationsintegration.
Der Erstellung eines Data-Warehouses liegen zwei Leitgedanken zugrunde:
Integration von Daten aus verteilten und unterschiedlich strukturierten Datenbeständen, um im Data-Warehouse eine globale Sicht auf die Quelldaten und damit übergreifende Auswertungen zu ermöglichen.
Separation der Daten, die für das operative Geschäft genutzt werden, von solchen Daten, die im Data-Warehouse z. B. für Aufgaben des Berichtswesens, der Entscheidungsunterstützung, der Geschäftsanalyse sowie des Controllings und der Unternehmensführung verwendet werden.”
Evaluation (Evaluierung)
Dieses Verfahren wird von vielen Vorgesetzten zur Entscheidungsvorbereitung bei der Auswahl von Software gefordert. Die Wortbedeutung “Bewertung” wurde dabei zunächst verengt und auf die Betrachtung von technischen Maßgaben reduziert. Neuerdings steht die mehrdiminsionale Auswirkung auf das Gesamtbetriebsgefüge und dessen Wirtschaftlichkeit im Mittelpunkt der Betrachtung.
Forecast / Prognose
“Dieser Begriff wird im Vertrieb gerne für die Planung der Vertriebsziele verwendet. Forecast deshalb, da aus vergangenheitsbezogenen Daten voraussichtliche Entwicklungen abgeleitet werden.
Diese Prognose wird dann auf unterschiedlichste Art und Weise dargestellt, wie z.B. erwartetes Umsatzplus pro Vertriebler, Erlössteigerung pro Produktgruppe, Geplante Umsatzsteigerung gesamt und prozentual im Vergleich zu Vormonat oder -quartal, etc. pp. ”
Frontend
Eingabemaske, kann auch als User-Interface bezeichnet werden. Hier werden Daten an das für den User nicht sichtbare Backend zur Weiterverarbeitung eingegeben.
Interim Management
Interim Management (lat. ad interim „unterdessen, einstweilen“) ist eine zeitlich befristete Art des betriebswirtschaftlichen Managements. Im Gegensatz zu Unternehmensberatern, die in einer Stabsstelle angesiedelt sind, übernehmen Interim Manager Ergebnisverantwortung für ihre Arbeit in einer Linienposition. Sie verlassen das Unternehmen, sobald das Problem gelöst und eine stabile neue Unternehmens- oder Bereichsführung etabliert ist bzw. nach dem Relaunch der betreffenden strategischen Geschäftseinheit.
Die ersten Interim Management-Aufträge wurden in den Niederlanden um 1970 durchgeführt.
Management-auf-Zeit (abgekürzt MAZ) ist ein gebräuchliches Synonym für Interim Management.
Karriere
“Die Karriere oder berufliche Laufbahn (v. franz. carrière) ist die persönliche Laufbahn eines Menschen in seinem Berufsleben. Umgangssprachlich wird der Begriff Karriere dabei häufig verbunden mit Veränderung der Qualifikation und Dienststellung sowie sozialem Aufstieg und damit Intragenerationenmobilität, durch die sich auch die Zugehörigkeit zu einer sozialen Schicht ändern kann.”
Kennzahlen (KPI)
“Ökonomische Kennzahl = Indikator (Wirtschaft)
In der Wirtschaft versteht man unter einem Indikator vor allem Kennzahlen, die Aussagen über die konjunkturelle Entwicklung oder die wirtschaftliche Situation im Allgemeinen erlauben (Makroökonomie). Indikatoren werden auch bei der Bewertung von Aktien eingesetzt. Die auch Ökonomische Kennzahlen genannten Indikatoren dienen der Visualisierung wirtschaftlicher Entwicklungen. Sie werden sowohl in der Betriebswirtschaftslehre als auch der Volkswirtschaftslehre insbesondere dort benötigt, wo hochkomplexe kausale Zusammenhänge bestehen.
Man unterscheidet Indikatoren:
nach der beschriebenen Größe in Mengen- und Preis- bzw. Kostenindikatoren,
nach dem zeitlichen Vor- bzw Nachlauf zum beschriebenen Sachverhalt in Früh-, Präsens- und Spätindikatoren,
nach dem Anwendungsgebiet in Betriebs- und Volkswirtschaft
Personal Information Manager (PIM)
“Ein Personal Information Manager (PIM) ist eine Software, die persönliche Daten wie Kontakte, Aufgaben, Termine, Todo-Listen, Notizen aller Art, und im erweiterten Verständnis auch Dokumente wie Briefe, Faxe und E-Mails verwaltet.
PIM-Software kann sowohl für einzelne Benutzer als auch für den Betrieb in Netzwerken (LAN oder WAN) konzipiert sein. Bei Netzwerk-Lösungen spielt die Benutzerverwaltung eine wichtige Rolle, da jeder Benutzer seine eigenen Daten verwalten möchte und nicht alle Benutzer alle Daten ansehen oder bearbeiten sollen. Ferner spielt PIM-Software auf Handheld-Computern eine wichtige Rolle.
Da viele unterschiedliche Daten zu verwalten sind, werden an das Speicher-Management von PIM-Software besonders hohe Anforderungen gestellt. Aus Sicht des Anwenders ist jedoch die Ergonomie der Benutzeroberfläche der Software mindestens ebenso wichtig. PIM-Anwender möchten z.B. gerne während eines Telefonats Gesprächsnotizen mitschreiben, in Sekundenschnelle Kontaktdaten auffinden, und sich alle Aktivitäten, die mit einem Kontakt verknüpft sind, auflisten lassen.
Bei der Benutzeroberfläche von PIM-Software haben sich daher bestimmte “Metaphern” als besonders erfolgreich erwiesen, z.B.:
- Rolodex: PIMs dieser Art orientieren sich an rotierbaren Karteikarten-Systemen.
- Filofax: PIMs dieser Art orientieren sich an ringbuchartigen Papier-Organizern.
- Outliner: PIMs dieser Art benutzen eine baumartige Navigationsstruktur, ähnlich wie im Explorer. “
SQL
“SQL ist eine deklarative Datenbanksprache für relationale Datenbanken. SQL (im allgemeinen Sprachgebrauch als Abkürzung für ?Structured Query Language? aufgefasst, obwohl laut ANSI-Standard ein eigenständiger Name) ist aus SEQUEL, Structured English Query Language) hervorgegangen, das von IBM in den 1970er Jahren auf der Grundlage des bahnbrechenden Artikels ?A Relational Model of Data for Large Shared Data Banks? (1970) von Edgar F. Codd entworfen wurde. IBM definierte 1976 ?SEQUEL /2? und benannte es aus rechtlichen Gründen in ?SQL? um.
Viele bekannte Datenbanksysteme wie DB2, Informix, Microsoft SQL Server, Pervasive P.SQL, MySQL, Oracle, PostgreSQL, Borland Interbase, Firebird, Sybase, SQLite und die neueren Versionen von Access implementieren Teile des SQL Sprachstandards.
1986 wurde der erste SQL-Standard vom ANSI verabschiedet (welcher dann 1987 von der ISO ratifiziert wurde). 1992 wurde der Standard deutlich überarbeitet und als SQL-92 (oder auch SQL2) veröffentlicht. Alle aktuellen Datenbanksysteme halten sich im wesentlichen an diese Standardversion. Die neuere Version SQL:1999 (ISO/IEC 9075:1999, auch SQL3 genannt) ist noch nicht in allen Datenbanksystemen implementiert. SQL:2003 ist noch weitgehend unimplementiert.”
Workflow (Arbeitsablauf)
“Im Gegensatz zu einem Geschäftsprozess, der eine Folge von Aktivitäten mit dem Ziel einer Leistungserstellung beschreibt, ist ein Arbeitsablauf (engl. Workflow) eine vordefinierte Abfolge von rechnergestützt ablaufenden Aktivitäten. Ein Geschäftsprozess wird durch ein IT-System unterstützt, mit notwendigen Daten versorgt und gemäß einer im System hinterlegten Vorgabe / Algorithmus abgewickelt. Das Ziel ist hierbei weniger eine Dokumentation für eine Organisation oder deren Mitarbeiter, sondern vielmehr eine mögliche (Teil-)Automatisierung der Ausführung.”
Hinweis: Weitere Infos und Zitate erhaten Sie unter www.wikipedia.de






